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Pflege

Kinder haften für Ihre Eltern!
11.06.2018 von Maurice Chudoba
pixabay.com CC0 Creative Commons

Pflege ist für viele ein Thema, dem man gerne ausweichen möchte, über das man nicht reden und am Liebsten auch nicht nachdenken möchte. Dabei ist es außerordentlich wichtig. Die Anzahl der Pflegebedürftigen steigt kontinuierlich an. Aufgrund des medizinischen Fortschritts leben die Menschen immer länger. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Genau das führt allerdings auch dazu, dass auch die Anzahl der Pflegebedürftigen steigt. Es ist kein Geheimnis, dass diese Situation zu enormen finanziellen Belastungen führt.
Die Politik macht deutlich, dass Pflege teuer ist und die gesetzliche Pflegeversicherung bei Weitem nicht ausreicht. Hat man etwas höhere Ansprüche an seine letzten Lebensjahre, steigen die Kosten rapide in die Höhe. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt meist längst nicht alle Kosten! Wenn die Leistung nicht ausreicht, wird oft an die Kinder herangetreten, die sich an den Kosten beteiligen müssen.

Pflege kann alle treffen

Mit dem Wort Pflege verbindet man oft Mitmenschen gehobenen Alters. Aber eine Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen. Durch Unfall oder unerwartete Erkrankungen auch junge Menschen, gar Kinder.
In jungen Jahren denkt man in erster Linie an eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder auch an die Altersvorsorge, bevor man sich schon dem unschönen Thema Pflege widmet. Wenn man für diesen Fall nicht vorgesorgt hat, hat das im Pflegefall einen enormen finanziellen Aufwand zur Folge. Bei Kindern führt Pflegebedürftigkeit zudem zu einer sehr hohen finanziellen und seelischen Belastung der Eltern. Im besten Falle weilt eine Pflegebedürftigkeit nur vorübergehend. Aber auch das muss abgesichert werden. Umso überraschender ist es, dass Pflegeprodukte von der Versicherungsbranche oft stiefmütterlich behandelt werden.
Um Ihnen die Thematik etwas näher zu bringen, geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten von Pflegezusatzversicherungen.

Tagegeld: Das Pflegetagegeld ist die gängigste Variante unter den Pflegezusatzprodukten. Angeboten wird es von Krankenversicherungsunternehmen. Das ausgezahlte Geld steht dem Pflegebedürftigen zur freien Verfügung. Die Anbieter von Pflegetagegeldern sind zahlreich. Nahezu jedes KV-Unternehmen bietet eines an. Zu unterscheiden ist zwischen statischen und flexiblen Pflegetagesgeld-Tarifen. Der Großteil der auf dem Markt angebotenen Tarife sind statisch. Die prozentuale Absicherungshöhe im jeweiligen Pflegegrad ist tariflich vorgegeben. Bei den flexiblen Tarifen kann man individuell die Höhen in den einzelnen Graden bestimmen.

Pflege-Bahr: Pflege-Bahr bezeichnet eine nach dem früheren Gesundheitsminister benannte staatlich geförderte Zusatzversicherung. Die staatliche Förderung beträgt 5 Euro monatlich. Um Sie erhalten zu können, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Der Versicherte muss einen Eigen-Anteil von 10 Euro monatlich tragen und mindestens 18 Jahre alt sein. Zudem dürfen keine Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung bezogen werden oder jemals bezogen worden sein.
Besonders vorteilhaft ist hier, dass keine Gesundheitsprüfung stattfindet. Das hat allerdings auch zur Folge, dass die Beiträge vergleichsweise höher sind. Daher ist die Pflege-Bahr eher eine Notlösung für Menschen mit Vorerkrankungen, die normalerweise zu einer Ablehnung führen würden.

Pflegekostenversicherung: Die Pflegekostenversicherung trägt die direkten Kosten, die bei einer Pflegebedürftigkeit anfallen. Die Leistung erfolgt nach Einreichung der Rechnungen, die im Zusammenhang mit der Pflege anfallen. Das hat oft einen höheren administrativen Aufwand zur Folge, den man bei Pflegebedürftigkeit eher vermeiden möchte.

Pflegerente: Die Pflegerente zählt zu den Produkten der Lebensversicherungen. Auch hier werden die Leistungen in Abhängigkeit vom festgestellten Pflegegrad erbracht. Die Pflegerente bringt die üblichen Vorteile einer Lebensversicherung mit sich. Bei vorzeitiger Kündigung wird der Rückkaufswert ausgezahlt. Anders als beim Pflegetagegeld sind die eingezahlten Beiträge damit nicht verloren. Die vereinbarten Garantieleistungen können durch Erwirtschaftung von Überschüssen erhöht werden. Der Einschluss einer Todesfallleistung ist möglich sowie eine Einmalzahlung der Beiträge in die Versicherung. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Beiträge keinen Anpassungen unterliegen und während der gesamten Zahldauer stabil bleiben. Die zahlreichen Vorteile ziehen allerdings nach sich, dass die Beiträge vergleichsweise etwas höher sind.

Tun Sie etwas!

Gerne begleiten wir Sie auf Ihrem Weg zur erfolgreichen Pflegeberatung. Wir erstellen Ihnen Angebote und geben Ihnen hilfreiche Hinweise mit auf den Weg.


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